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Alexander Huber

Software guy, full-stack web developer, full-time computer geek. Blogs in English and German.

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Als ich ca. 7 Jahre alt war, ging ich mit meinen Eltern in einen der 3 “Lerche”-Läden an der Königstraße in Stuttgart, um unseren Haushalt auf die nächste technologische Ebene zu heben: Wir kauften einen CD-Spieler für den heimischen Hi-Fi-Turm. Ein komplettes Album passte nun in eine Handfläche, und man konnte nun Lieder schnell überspringen, wow! Und solch ein klarer Klang wurde noch nie vernommen. Als ich dann etwas älter war und meine erste MP3 herunterlud (mit AudioGalaxy, falls das noch jemand kennt) dachte ich, dass die Tage der CDs vorbei wären. Aber weit gefehlt. Fast 20 Jahre später (also bis vor kurzem) wendete ich noch Zeit und Energie auf, bewegte mich in einen Laden, kaufte Scheiben ausgewählter Interpreten, packte die CD das erste und letzte Mal aus, steckte sie in den Rechner (NICHT den CD-Spieler), ließ einen Ripper drüberlaufen und stellte sie ins Regal, eigentlich nur aus Mangel an vernünftigen Online-Zahlungsmöglichkeiten. CDs waren also doch noch nicht so obsolet wie ich dachte… Bis letztens. Ich stand der Multimedia-Abteilung einer Drogerie(!) und hielt eine Doppel-CD mit beigelegter Making-Of-DVD in den Händen und war drauf und dran sie mitzunehmen. Bis mir auffiel, dass ich inzwischen gar kein optisches Laufwerk mehr im Haus hatte, mit dem ich die CD abspielen oder rippen hätte können! So ungefähr muss sich der letzte hauptberufliche Kutscher gefühlt haben, als er feststellte, dass er an diesen neumodischen Tankstellen gar kein Heu mehr kaufen kann.


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